„Rabennest“, Rabenwand, Zillertaler Alpen, 4 SL, 6+

Juni 2020

Rasttag. Nach bitterkalten Stunden gestern in der Kübelkar – Sinfonie wollen wir nur eins: Wärme. Und ausschlafen! Da scheint eine 4 Seillängen – Tour eine gute Idee. ( Dass sie im hinteren Zillertal ist drückt wie üblich auf mein CO2 Gewissen, aber dem Klima ist es vermutlich egal ob ich für 4 oder 14 Seillängen nach Ginzling fahre....).

 

Parken am Parkplatz vom Gasthof Breitlahner (flotte 6 Euro Parkgebühr), dann geht’s gemütlich zur Klausenalm. Das Wetter: ein Traum! Die Gegend: wie im Heimatfilm!

 

Kurz nach der Klausenalm sieht man links oben die Rabenwand. Am angenehmsten sind Zu- und Abstieg über das steinige Bachbett (ohne Wasser natürlich), das Bachbett verläuft oben fast direkt neben dem Einstieg.

Es sind Kletterer in der Wand und die Nachsteigerin scheint sich in der ersten Länge (5-) zu plagen. Sprinter ist darüber amüsiert, ich bin da eher vorsichtig; meine Erfahrungen der letzten Wochen was niedrige Schwierigkeitsgrade betrifft waren sehr prägend....

 

Erst sind wir uns gar nicht sicher ob der Mugel vor uns überhaupt schon der Einstieg ist.

Doch, ist er. Die erste Länge verläuft sehr kreativ und wartet mit allerlei Special Effects auf.

Kurz nach dem Einstieg kommt eine glatte Badewannenplatte. Dann eine abdrängende Rampe, von der aus man den Spreizschritt auf die gegenüberliegende Wand vollführen sollte.

Der Spreizschritt dürfte sehr gelenkigen oder sehr großen Menschen locker von der Hand gehen, alle anderen haben hier schon mal eine kleine Herausforderung.

Wenig souverän überwinde ich das Hindernis und bin jetzt schon froh dass ich wieder mal nicht vorgestiegen bin.

Die Freude steigert sich mit zunehmender Steilheit der Wand.

Für 5- ist das hier nämlich reichlich steil und nicht gerade großzügig henkelig. Übrigens für meinen Geschmack (oder mein Können) auch nicht gerade überbohrt.

Die Länge ist endlos was nicht nur für den Vorsteiger anstrengend ist.

Aber der Stand ist bequem, Sprinter mittlerweile wieder ausgeruht und bereit für die richtig steile Verschneidung. Die ist nicht nur steil sondern praktischerweise auch mit massiven Schuppen ausgestattet, was auch den Nachstieg eine Spur angenehmer macht. Oben dann noch eine kurze nette Platte, und wieder haben wir einen bequemen Stand.

Von irgendwoher kommt Geschrei.

Oben in der Nähe des nächsten Standes sehe ich eine fedrige Kugel. Erst tippe ich auf eine Eule, es ist aber was anderes (für die Ornithologen: klein, beige – braun, kann sich massiv größermachen und schreien).

Offensichtlich der Besitzer des „Rabennestes“, der zwar sicher kein Rabe aber definitiv sehr unerfreut über uns Eindringlinge ist.

Erst als Sprinter die dritte Länge geklettert ist hebt der Vogel ab und umkreist uns nur mehr aus sicherer Distanz.

Dritte Länge: mal etwas entspannter, erst eine Platte, dann ein Plattenriss der gut zu klettern ist. Den Ausstieg meistere ich wieder mal pseudoelegant (oder wie nennt man das wenn man bäuchlings auf den Stand zurutscht??).

 

Schon haben wir die letzte Länge erreicht. Zugleich die Schlüsselseillänge, und wie es aussieht ist es eine knackige 6+, Sprinter schnauft zumindest ganz schön als er die Schlüsselstelle klettert.

Ich steige nach, die ersten zwei Bolts gehen ganz gut, alles halb so wild. Ein paar Meter links der Tour ist das „Rabennest“, zumindest ist unwahrscheinlich dass irgendein Kletterer versehentlich ins Nest tritt.

Dann geht’s aber zur Sache. Im dritten Bolt hängt ein Rapidglied was ein sicheres Indiz dafür ist dass zumindest eine Seilschaft die Schlüsselstelle nicht überwinden konnte. Abseilen 4 Bolts vor dem Ausstieg – eine klare Ansage! Mittlerweile hängt da zusätzlich noch eine Expresse, Relikt einer Sicherheitskonstruktion die ich mir gebaut habe und die ich nicht näher erläutere da sie leider nicht sehr sinnvoll war und zusätzlich mit Materialverlust einhergeht.

Die nächsten Meter sind nämlich echt brutal, und das gemeine: überhängend. Heißt, wenn ich diese eine Expresse aushänge, hänge ich in der Luft. Mein psychischer Supergau! Angst beim Klettern kostet Kraft, und in den nächsten Minuten (vielen!) brauche ich viel Kraft. Dass ich überhaupt nach oben komme habe ich rein Sprinters Oberarmmuskulatur zu verdanken. Als ich endlich am letzten Bolt vor der Rampe ankomme bin ich fix und fertig. Die Rampe ist nochmal ein kurzer Schock, dann aber leicht zu klettern.

 

Abstieg: Vom Ausstieg geht es ein paar Meter nach rechts, hier ist der Abseilstand; abgeseilt wird über die Blackbird (teils freihängend)

 

Fazit: Vier sehr interessante und sehr sehr anstrengende Längen! Ich kann mich diesen Kletterern nur anschließen: in dieser Tour ist die Größe des Kletterers wohl ein wichtiger Faktor, je größer desto leichter wird das ganze. Für mich war die Tour viel zu schwer (oder ich zu schwer für die Tour), gute Kletterer die gerne steil klettern haben hier wahrscheinlich mehr Freude; wobei das Ambiente so schön ist dass man sich gern mal ein paar Längen plagt. Verglichen mit z.B. der „Herzblut“ die ja ganz in der Nähe ist ist die Bewertung verdammt knackig.

Die Absicherung finden wahrscheinlich nur die Kletterer ausreichend die die Tour im Griff haben; wahnsinnig viel schummeln kann man nicht. Wir haben in der ersten und dritten Länge zusätzlich mit Friends gesichert, ein paar Bandschlingen sind auch nicht verkehrt.

 

Fazit Sprinter: tolle Umgebung, toller Fels. Die erste Länge am Fuße der Verschneidung enden zu lassen wäre eine sehr gute Idee gewesen. Es würde das ganze viel angenehmer machen. Die letzte Länge ist SEHR knackig für 6+.

irgendwann hab ich kein Material mehr und muss wie Alex Honnold alles solo klettern …

die Tour lohnt auf jeden Fall!

 

 

Topo: bergsteigen.com


Klobenjoch, Rofangebirge

April 2020

 

Die Tatsache, dass wir aktuell nur daheim in Tirol klettern, bringt gerade in dieser Jahreszeit ein paar Tücken mit sich.

Es gäbe ja einige interessante Touren, leider sind die alle weit oben und weit oben ist Schnee.

Weil wir quarantänebedingt weit weg von Bestform sind arbeiten wir ein bisschen an unserer Kondition.

Also genau genommen: ICH arbeite an MEINER Kondition und Sprinter fadisiert sich.

 

Startpunkt ist Buchau am Achensee, erstes Etappenziel die Dalfazer Alm. Erst gemütliche Serpentinen, dann etwas steiler den Hang hinauf. Eineinhalb Stunden ist die Vorgabe, und die schaffe ich.

Bei der Alm dann noch wenige Minuten links hinauf, man sieht bereits gut die Felsen. Dann ohne großen Höhengewinn in 20 Minuten bis zum Wandfuß. Bei uns, Ende April, liegt noch reichlich Schnee der aber noch recht hart ist, zumindest beim Zustieg.

Nach vielen Wochen Daheimsein ist schon die Landschaft hier Lohn genug für den Aufstieg: unter uns die schneebedeckte Senke, noch viel weiter unter uns der glitzernde Achensee und über uns blauer Himmel (der leider im Laufe des Tages immer mal wieder verschwindet).

 

Wir haben uns, für den Anfang, für eine Tour links in der Wand entschieden:

 

Josef Singer Gedenkführe“, 3 SL, 7-

 

Man könnte links den Vorbau hinaufgehen (schrofiges Gelände), weil aber die Touren hier eh so kurz sind klettern wir hinauf. Der Vorbau wurde nämlich eingebohrt – ob das eine neue Tour oder bloß die Klettervariante des Zustiegs ist weiß ich nicht.

Es blinken jedenfalls massig Bohrhaken, was im Nachhinein betrachtet kein gutes Zeichen ist.

So auf den ersten Blick schaut es gar nicht so schwer aus, dass Sprinter doch ziemlich kämpft bis er oben ist schiebe ich auf die lange Kletterpause.

Ich steige nach (falls man dass so nennen kann) und schon vor dem ersten Haken ist klar: das wird kein Spaß.

Ich habe schon mal erwähnt dass ich, was Felsqualität betrifft, keine Prinzessin bin. Wenn allerdings der Fels schon beim Hinschauen bröckelt sind auch meine Mindestanforderungen nicht erfüllt.

Ich gebe das Klettern ziemlich schnell auf und perfektioniere stattdessen meine 0er Fähigkeiten. Geht, ist aber verdammt anstrengend weils hier auch ziemlich steil ist.

 

Beim Stand bin ich fertig und ernüchtert. Nächste Länge: 7-. Der Fels wird besser, die Sicherungen weniger. Wo genau die Schlüsselstelle ist kann ich nicht sagen, unten ist es schwer, oben auch, nur in der Mitte geht’s.

Die nächste Länge soll 5+ sein. Ich will trotzdem nicht vorsteigen, die Bewertung hier kommt mir doch ein bisschen suspekt vor. Tatsächlich ist die Länge dann auch nicht wirklich leichter als die 7- davor, der Fels tut so als wäre er kompakt, was sich dann aber sehr oft als Schummelei entpuppt– ich klopfe immer mal wieder dagegen und jedesmal klingt er so hohl dass es förmlich hallt. Schade schade, ich traue mich einfach nicht richtig zu klettern aus Angst irgendetwas auszureissen.

Die letzte Länge sparen wir uns weil wir mit Einfachseil klettern und das Abseilen nach der Querung so wahrscheinlich ziemlich mühsam ist.

Nach dreimal Abseilen sind wir am Boden, in meinem Fall ist das auch im übertragenen Sinne so. Lächerliche 3 Seillängen, trotzdem pumpen meine Arme.

 

Topo: bergsteigen.com

 

Wir rasten kurz und starten dann in unsere zweite Tour:

 

Die Flamme“, 3 SL, 6+

 

Ich bin nur mehr mäßig motiviert, und dass wir wieder auf einen Vorbau müssen macht es nicht besser. Diesmal aber ohne klettern, in 3 Minuten sind wir beim Einstieg.

 

Die Flamme – ein Klassiker und laut Sprinter gemütlich.

Immerhin wird schon auf den ersten Metern klar dass der Fels hier wirklich besser ist. Fest, und dafür dass die Tour schon über 40 Jahre auf dem Buckel hat nur an wenigen Stellen etwas poliert. Ich könnte sogar richtig klettern – wenn ich nicht so matschig wäre. Mit hinaufnullen schaut es aber auch schlecht aus, die Hakenabstände sind hier nämlich deutlich weiter. Die erste Länge hat einen leichten Rechtsdrall, am ersten Stand ist klar dass die Sache mit dem Abseilen auch diesmal nicht ganz einfach wird.

 

Die nächste Länge geht an einem pfeilerähnlichen Vorsprung nach oben, der teilweise etwas unangenehm abgedrängt und schon schwieriger ist als die erste Länge. Oben dann ein Schockmoment: Querung an Schuppe! Blöderweise stehe ich bei dieser Erkenntnis auf der Schuppe, und da wo jetzt meine Beine zittern sollen meine Hände hin. Spontan weigere ich mich weiterzugehen, obwohl ich tief im Inneren weiß dass mir nicht anderes übrigbleibt. Ich greife tief in die Trickkiste und mogle mich zur nächsten Sicherung und an den Stand.

Eigentlich will ich jetzt runter, aber Sprinter meint dass der nächste (und letzte ) Stand besser zum Abseilen geeignet wäre. Vermutlich wechseln wir jetzt in eine andere Tour, es wimmelt hier vor lauter Haken, erst überwindet man eine Wasserrille, dann, leicht rechts haltend, Platten und Latschen bis man den Stand erreicht. Wir seilen ab, wobei wir ironischerweise als erstes wieder auf dem letzten Standplatz landen.

Gerade unter uns scheint nichts zu sein, wir wursteln also, sehr rechtshaltend, nach unten bis wir wieder auf einen Stand treffen. Ein letztes Mal abseilen und wir sind unten, allerdings ganz. Gentlemanlike holt Sprinter unsere übrigen Sachen vom Vorbau.

 

Topo: climbers-paradise.com

 

Fazit: Klettertechnisch ist das Klobenjoch nicht meine Liga, da fehlt mir mindestens ein Grad, vielleicht auch zwei. Wer den Ausflug als Konditionstraining sieht und entweder gut klettert oder eine hohe Frustrationsgrenze hat sollte sich das Klobenjoch aber mal anschauen. Die Gegend ist toll und es ist anzunehmen dass sich hier nie extrem viele Kletterer um die Touren streiten. Auch wenn es etwas lächerlich scheint: ein Doppelseil ist nicht verkehrt; die Abseilerei mit Einfachseil (obwohl unseres 70 m hat) ist möglich aber mühsam weil man die passenden Stände suchen muss. Bei Sonnenschein ist es am Klobenjoch auch im April richtig warm was sich aber mit dem auftauchen von Wolken und Wind in sekundenschnelle ändern kann.

 

Fazit Sprinter: fein, dass die klassische Tiroler Bewertung in abgelegeneren Gebieten noch „überlebt“ hat. Die Kletterei ist … geht so – das Ambiente ist super! Keine Menschen und wunderschöne Natur. Für den, der das Gesamterlebnis schätzt lohnt es – nur wegen der Kletterei alleine gibt es bessere Orte.

 

 


„Winterkühler Wasserweg“, Ochsner, Karwendel, 7-

November 2018

Mal eine ganz neue Art der Kletterei: der „Winterkühle Wasserweg“ oberhalb von Thaur. Bei uns ist es zwar nicht Winter und auch nicht kühl und Wasser gibt´s auch nicht viel, aber so ein milder sonniger Novembertag ist wahrscheinlich auch besser geeignet für diese Bachbettwanderung.

Ich schaue mir das Topo an und kann mir überhaupt nicht vorstellen was mich erwartet. Wir starten vom Parkplatz bei Thaur und nach wenigen Minuten sind wir bei der Brücke von der man ins Bachbett abzweigt. Der offizielle Einstieg ist zwar erst weiter oben, für mich startet die Tour aber beim ersten Felsstück weil man hier schon mal einen Vorgeschmack fürs Bachbettklettern bekommt.

Wir wandern ca. 30 Minuten immer den (ausgetrockneten) Bach entlang. Bis zum ersten Wandl übrigens auch eine nette Unternehmung für Kinder. Nach dem Jägerstand gilt es dann immer mal wieder kurze felsige Passagen zu überwinden, einige umgestürzte Bäume dienen dabei als Kletterhilfe. Dann kommt das Drossenwandl und hier wechseln wir dann zum ersten Mal auf Kletterschuhe. Die Kletterei auf so blankpolierten Bachbettfelsen ist nicht zu vergleichen mit „Wandkletterei“. Entweder ist der Fels superglatt oder dreckig oder brüchig. Die Absicherung ist ganz gut, trotzdem tue ich mich stellenweise unerwartet schwer. Wir klettern mit einem Halbseil das wir doppelt nehmen, die 30m sind ausreichend weil man nach der Querung gut Stand machen kann. Nach den Kletterstellen wechseln wir immer wieder auf Wanderschuhe, und wer die Schwierigkeiten zwischen den Wänden belächelt: so eine 3- auf ausgewaschenem Fels ohne nennenswerte Griffe oder Tritte kann ziemlich interessant sein!

Als nächstes kommt das Wasserfallwandl, eine 6- die sich auch in etwa so anfühlt. Unten recht glatt, oben dann eher brüchig. Die Felsqualität ist bei dieser Tour aber irgendwie egal, das Ambiente macht alles wett! Immer wieder Gumpen, teilweise mit Wasser gefüllt, Sonnenschein, kein Mensch weit und breit und Temperaturen die eher an den Sommer erinnern – es macht richtig Spaß!

Schlussendlich erreichen wir das Gumpenwandl und somit die Schlüsselstelle. Der Start ist interessant, weil ich aber jegliche Rotpunktbestrebungen heute ad acta gelegt habe nutze ich ohne Skrupel die Seile die hier so verlockend herabhängen. Noch eine Länge mit Piazschuppe und zum Abschluss eine kurze steile Wand (mit Seil), dann ist die Tour (leider) vorbei.

 

Abstieg: wir sind dem Bachbett für etwa 100 Meter gefolgt, man sollte hier den Blick immer wieder nach rechts auf den Grashang schweifen lassen. Man sieht oben die Andeutung eines Steiges, dort muss man hin. Dem Steig folgt man bis zu einem Wegweiser ("Guggermauer"), daran vorbei und nun wird es kurz interessant weil der Steig oft nur ganz schwach bis gar nicht auszumachen ist. Dieser Abschnitt ist auch bei Nässe sicher kein Spaß, das Queren des sehr steilen grasigen Waldstückes ist schon bei Trockenheit nicht ganz ohne. Wenn man richtig ist sollte man nach 5 – 10 Minuten wieder auf rote Markierungen stoßen. Jetzt wird der Steig immer besser und leichter zu finden.

 

Fazit: das Klettern ist hier keine Offenbarung aber auch nur Teil des Gesamterlebnisses. Eine Klettertour durch ein Bachbett – sollte man sich eigentlich nicht entgehen lassen! Super Umgebung, Natur pur und mit dem Abstieg in 5 Stunden gemütlich machbar. Perfekt für einen milden Herbsttag! Viele Stellen wurden mit Seilen entschärft die zwar teilweise marode ausschauen aber doch sehr hilfreich sind.

 

Tipp: Hier kann man mit leichtem Gepäck reisen: Gurt, Schuhe, 8 Expressen, Sicherungsutensilien und ein Halbseil (doppelt genommen) reichen aus.

 

Extratipp: Falls jemand mal das Knöpflerband (Zustieg und Schlüsselstellen) oder die Grieslehnrinne (Nomen est Omen) gehen will - der "Winterkühle Wasserweg" eignet sich hier gut zum Testen ob man mit dieser Art der Kletterei was anfangen kann. Trotz niedriger Schwierigkeiten sind ausgewaschene Rinnen nämlich nicht jedermanns Sache.

 

 

Topo: bergsteigen.com

 


„Herzblut“, Karlkopf, Zillertaler Alpen, 6 SL, 6-

Oktober 2018

Eine eineinhalbstündige Fahrt ins hinterste Zillertal für 6 Seillängen ist sicher grenzwertig, weil wir diesmal eine Dreierseilschaft sind entscheiden wir uns trotzdem dafür und werden nicht enttäuscht.

Bei unserer Ankunft am Klettergartenparkplatz ist es saukalt und wann die Sonne in diesem engen Tal Einzug hält können wir nur raten. Weil herumstehen auch nicht wärmer ist starten wir mal los und nach den ersten gemütlichen Minuten geht es auch schon steil hinauf, kalt ist bald keinem mehr.

 

An die Zustiegsbeschreibung sollte man sich halten, Sprinter macht mal wieder einen Ausflug in die Rubrik Wegele was uns zwar ein paar Minuten spart, dafür aber durch wildestes Gestrüpp führt. Der Zustieg ist wirklich richtig steil, und oben (Wiese) sollte es auch nicht feucht sein, sonst wird der Abstieg später ziemlich heikel. Nach einer guten Stunde stehen wir beim Einstieg - und in der Sonne!

 

Vor uns ist eine Seilschaft was glaube ich ein ziemlicher Zufall ist, weder Zustieg noch die Tour selber machen den Eindruck als gäbe es hier viele Begehungen.

Die Seilschaft müht sich in der ersten Länge ziemlich ab und mir schwant schon wieder Übles (nämlich stundenlanges Warten). Ist aber nicht so. Die erste Länge ist eine 5+ und ich will vorsteigen. „Griffige Platten“ sollen es sein, nu ja, stimmt großteils, aber bei der 5+ Stelle ist für mich Ende, eine bauchige Passage wo ich, nach einem kleinen Flug, beim besten Willen nix griffiges erkennen kann. Ich lasse mich ab und Sprinters Sproß den Vortritt. Sohnemann meistert die Stelle aber im Nachhinein sind wir uns einig dass dies eine der schwierigsten Passagen in der Tour ist (also nicht Abschrecken lassen!).

Weil mit Doppelseil geklettert wird (notwendig auch für´s Abseilen)  ist eine der größten Herausforderungen der Seilzug. Gerade in den längsten Längen sollte man die Expressen strategisch platzieren und eventuell verlängern. Ansonsten liegen die Schwierigkeiten meist im plattigen Charakter der Tour, gelegentlich muss man einfach beherzt weitersteigen. Die Schuppen klingen großteils sehr hohl und nicht vertrauenswürdig, haben aber alle gehalten, trotzdem ist hier ein bisschen Gespür und vorsichtiges Klettern notwendig. Ganz kurz vor dem letzten Stand kommt dann noch mal eine schwere Stelle (nach dem Mugel in der ersten Länge meiner Meinung nach die zweite Schlüsselstelle) die aber mit einem Seilstück entschärft wurde.

Wir als Dreierseilschaft haben 4 Stunden gebraucht, die 3 Stunden im Topo scheinen für eine Zweierseilschaft realistisch.

 

Abstieg: Nicht so realistisch ist die Abstiegszeit, 30 Minuten sind zumindest nur fürs Abseilen okay. 3 Abseiler zu 50 Meter, wobei der Stand nach dem ersten Abseiler der unbequemste ist. Der nächste Abseilstand ist im Wald, hier muss man nur aufpassen dass das Seil sich dann nirgends verheddert. Man landet dann wieder beim Einstieg, von dort geht es den Zustiegsweg wieder hinab. Aufwärts steil, abwärts noch steiler, so fühlt er sich an.

 

Fazit: überraschend nette und ergiebige Tour und für diese Jahreszeit durchaus tagesfüllend! Vielleicht nicht die supermegaalpine Tour schlechthin aber durchaus empfehlenswert für erste Schritte in diese Richtung. Die Tour ist super abgesichert, trotzdem gibt es den einen oder anderen Überwindungsmoment. Vermutlich durch die lange Anfahrt, den mühsamen Zustieg und die verhältnismäßig wenigen Seillängen nicht für viele attraktiv, wem es das wert ist der darf sich aber auf abwechslungsreiche Kletterei in schönem Ambiente freuen.

 

Tipp: die Wand ist im Oktober von 11 bis 17 Uhr in der Sonne. Wenn man um 10 Uhr vom Parkplatz startet (für den Zustieg braucht man´s nicht warm) hat man für die ganze Tour perfekte Bedingungen

 

 

Topo: bergsteigen.com


„Supersommer“, Rotkopf, Zillertaler Alpen, 11 SL, 7-

Oktober 2018

Mal was ganz anderes und auch nett: eine Granitklettertour im Zillertal ohne langen Zu- und Abstieg.

Weil die Tage nun echt langsam kurz werden müssen wir unsere Tourenauswahl etwas adaptieren. Es ist ganz ungewohnt mal nicht im Dunklen zu starten, erst um acht geht es von Innsbruck ins Zillertal, um kurz vor halb zehn sind wir bei besagtem Gasthof in der Au. Früher starten würde keinen Sinn machen, die Wand kommt gerade in die Sonne. Der Zustieg, erst ein paar Minuten die Straße entlang und dann den steilen Wald hinauf, ist perfekt markiert mit kleinen gelben Farbtupfern (so sieht auch der farbenblinde Sprinter mal was). Nach 30 Minuten stehen wir beim Einstieg. Die erste Länge ist zwar nur 6-, fühlt sich aber schwerer an, was glaube ich vor allem daran liegt dass die Kletterei ganz anders ist als im Kaiser- oder Dolomitenfels. Die Tour ist nicht nur sehr neu, sie liegt auch mitten im Wald (Nadelwald!), so hat man nicht nur waldige Passagen sondern auch oft Nadeln und Erde auf den Griffen oder Tritten, das macht es nicht unbedingt einfacher. Wahrscheinlich ist die Kletterei im Sommer (noch vor dem großen Nadelabwerfen) und nach ein paar Begehungen deutlich besser. Ich steige die zweite Länge vor, Platten, eigentlich cool zu klettern, nur eben auch teils noch mit einem bröseligen Überzug – Angst!

Die Tour ist sehr abwechslungsreich und bietet alles was einem so beim Felsklettern unterkommen kann. Risse, Schuppen, Platten, Quergänge… alles dabei. Für mich persönlich ist sie eine Spur zu steil bzw. kraftraubend aber schaffbar. Die Schlüsselstelle ist nur eine Spur schwerer als die 6er Passagen, allerdings etwas komisch abgesichert.

 

Abstieg: Nach vier Stunden sind wir oben, vom Urgestein in den Urwald könnte man sagen, so fühlt sich der Abstieg nämlich an. Hier haben sich die Errichter wirklich eine Menge Arbeit gemacht – auch durch das Gestrüpp und Tonnen umgefallener Bäume führt ein markierter Steig. Die gelben Punkte sollte man unbedingt ernst nehmen, sonst landet man schnell im Niemandsland. Nach einer recht anstrengenden halben Stunde sind wir wieder bei den Rucksäcken am Einstieg.

 

Fazit: eine abwechslungsreiche, gut abgesicherte und für mich nicht ganz leichte Tour. Wir haben keine zusätzlichen Sicherungen gebraucht, oben in einer Verschneidung könnte ein großer Friend mal ganz hilfreich sein (aber nicht zwingend notwendig). Keinesfalls bei Nässe einsteigen, die Tour ist dann vermutlich kaum machbar und der Abstieg über die wirklich steile Wiese sehr unangenehm! Einige Begehungen fehlen hier natürlich noch, wobei durch die Lage im Wald der botanische Charakter wohl trotzdem erhalten bleiben wird.

 

Topo: bergsteigen.com


„Botanik Grand Prix“, Martinswand, Karwendel, 13 bzw. 19 SL, 6+

Die Martinswand ist sozusagen unser „Hauskletterberg“ und immer wenn das Wetter unsicher oder die Zeit knapp ist oder uns nichts besseres einfällt landen wir dort.

 

Der „Botanik Grand Prix“ hat insofern eine besondere Bedeutung für mich weil ich ihn mit Abständen bereits 3 Mal geklettert bin (allerdings immer nur die ersten 13 Seillängen) und er ziemlich gut meine Kletterfortschritte verdeutlicht.

Beim ersten Mal, ziemlich am Anfang meiner „Karriere“, kam er mir sehr lang, unglaublich ausgesetzt, brutal steil und überhaupt wahnsinnig schwer vor.  Natürlich ging ich nur im Nachstieg, und die letzten Längen musste Sprinter mich förmlich nach oben ziehen.

Viele Touren später gingen wir ihn ein zweites Mal, wir wollten den oberen Teil dranhängen, leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Während der ganzen Tour wartete ich auf die schweren, ausgesetzten und steilen Längen, sie kamen aber nicht und irgendwann waren wir dann oben. Die leichte Querung in der 10. Länge, die mich beim ersten Mal viel Nerven gekostet hatte, steige ich sogar vor, ebenso die 14. Länge (danach mussten wir leider abbrechen).

Beim dritten Mal gehen wir dann fast schon in Wechselführung und der „Botanik Grand Prix“ hat seinen Schrecken endgültig verloren.

Grundsätzlich muss man sagen dass die Tour den Namen zu Recht hat. Viele botanische Passagen und sehr viel Schmutz und Geröll sind bezeichnend. Wir haben bemerkt dass die Tour im Herbst „sauberer“ ist als im Frühjahr, vermutlich weil sie dann schon den ganzen Sommer von Kletterern „geputzt“ wurde. Speziell die 12. Länge ist heikel wenn auf den Platten winzige Steinchen liegen und man nirgendwo solide ansteigen kann.

Die ersten Längen sind lang und nicht durch den Verlauf hat man schnell unglaublichen Seilzug, eventuell hier nicht alles einhängen (oder lange Schlingen nehmen). Die schweren Längen sind extrem gut gesichert, man wird hier gar nicht alles klippen können (und wer will schon 19 Expressen mitnehmen?). Die Tour wird zwar gern begangen, aber durch die Länge trotzdem deutlich weniger als andere in der Martinswand, dementsprechend ist sie auch großteils noch gut griffig.

 

Abstieg (nach 13. Seillänge): Der Abstieg hat durchaus alpinen Charakter! Erst sehr steil ein Waldstück hinab (Steigspuren, teilweise mit Seilen versichert), der Weg mündet dann in den Klettersteig, diesen hinunter bis zum Einstieg (Klettergurt also anlassen) und dann über den Steinbruch zurück zum Parkplatz.

 

Fazit: Irgendwie mag ich die Tour. Sie ist zwar nicht vergleichbar mit alpinen Unternehmungen wie etwa im „Kaiser“, eignet sich konditionstechnisch aber gut als Vorbereitung für ebensolche. Wer noch nie lange Touren gegangen ist kann sich mit dem „Botanik Grand Prix“ langsam herantasten. Durch die Möglichkeit auch nach der 13. Länge aufzuhören hat man hier etwas Spielraum. Bei starkem Föhn oder wenn zufälligerweise schon Seilschaften in der Tour sind würde ich einen Einstieg nicht empfehlen, dafür liegen zu viele Steine herum.

 

Topo:  bergsteigen.com


„Bergrettungstour Kufstein“, Schanzer Wände, Kaisergebirge (Kufstein), 13 SL, 7-

Mai 2018
Wenn man wahnsinnig gerne etwas Längeres gehen möchte aber überall noch Schnee liegt wird die Auswahl dürftig. Wir haben uns für die „Bergrettungstour“ entschieden, auch wenn ich anfangs etwas skeptisch wegen des Schwierigkeitsgrades war.

Der Zustieg, erst entlang der Straße und dann steiler durch den Wald, ist kurz (30 Minuten) und sehr gut markiert. Wer sich gleich beim Einstieg schwer tut: so in etwa kann man sich die schweren Stellen der Tour vorstellen. Für mich persönlich zwar immer etwas fordernd, aber nicht unmöglich zu klettern. Die 7er Länge braucht einen nicht zu schrecken, sie ist nicht nur sehr gut abgesichert sondern meiner Einschätzung nach auch nicht die schwerste der Tour. Wirklich knifflig waren für uns zwei Passagen: einmal die 10. Länge inklusive dem Quergang, der deutlich schwerer als „4“ scheint und die 11. Länge, was daran liegt dass Sprinter einfach kein Plattenliebhaber ist.

Die Tour bietet über weite Strecken recht guten Fels, am brüchigsten war die Kaminlänge (9.).

 

Abstieg: wir konnten zwar den Gratrücken nicht eindeutig identifizieren, haben aber den Abstiegsweg trotzdem gefunden. Eine schöne Wanderung durchs Kaisertal, bei der man auch an mehreren Klettergärten vorbeikommt – sollte man noch nicht ausgepowert sein!

 

Fazit: diese Tour einzurichten war sicher eine Menge Arbeit, und ich finde es hat sich gelohnt! Wenn man bedenkt dass wir uns hier eigentlich schon im Kaisergebirge befinden ist die Schwierigkeitsbewertung wirklich human. Die Tour ist durchgehend fordernd, aber wer schon öfter längere und nicht ganz leichte Unternehmungen gemacht hat wird damit kein Problem haben. Zumindest kosten Zu- und Abstieg nicht noch viel an Extra – Kraft. Die Absicherung ist sehr gut, der Fels von unterschiedlicher Qualität aber nur ganz selten wirklich schlecht. Tolle Umgebung beim Abstieg!

 

Topo:  bergsteigen.com


„Westwandsockel Solstein“, Großer Solstein, Karwendel, 11 SL, 5+

Diese Tour ist eindeutig etwas für Zustiegsliebhaber! Wer schon mal zum Solsteinhaus gewandert ist, kennt zumindest die ersten zwei Drittel davon. Am Solsteinhaus vorbei, geht es dann wieder hinunter Richtung Kristenalm und schlussendlich ein Bachbett hinauf.

Die Tour ist als Übungstour eingerichtet und entsprechend gut abgesichert. Die Längen sind sehr kurz, man hat also nie ein Kommunikationsproblem mit dem Vor- bzw. Nachsteiger. Selbst für nicht so versierte Kletterer wird es hier vermutlich nur eine schwere Passage geben, die Platte in der vorletzten Länge, die frei geklettert deutlich schwerer als der Rest der Tour ist. Zur Not kann man sie aber auch gut technisch klettern. Der Fels ist hier nicht immer bombig, wird nach oben hin aber etwas besser.

 

Abstieg: hier haben wir uns komplett vertan! Inmitten von einem Latschenmeer ist es schwierig einen Weg auszumachen, und wir sind schlussendlich mehr oder weniger mittendurch. Mühselig aber machbar. Leider haben wir den Fehler gemacht und unsere Rucksäcke am Einstieg zurückgelassen, hier kommt man aber nicht mehr vorbei.

 

Fazit: Zu- und Abstieg machen den Großteil der Tour aus. Für mich kein Problem, aber ich hatte auch nur einen kleinen Rucksack, Sprinter den großen. Eine Tour die eher für diejenigen interessant ist die am Solsteinhaus übernachten, die Relation Zustieg / Kletterei ist ansonsten grenzwertig. Die Umgebung ist allerdings toll, wer das Ganze als Gesamtunternehmung sieht darf sich auf einen schönen Wandertag mit Klettereinlage freuen!

 

Topo:  bergsteigen.com


„Südgrat Vordere Brandjochspitze“, Vordere Brandjochspitze, Karwendel, 3-

Juli 2018

Wir wollen ein bisschen „Familienbergsteigen“ und suchen uns dafür diese leicht erreichbare und eigentlich nicht tagesfüllende Tour  aus. Sprinter startet angesichts des unspektakulären Ziels direkt von der Hungerburg, seine Kids und ich wählen die Bequem – Variante und fahren mit der Nordkettenbahn bis zur Seegrube. Treffpunkt soll der Brandjochboden sein.

Von der Seegrube queren wir ohne großartig Höhenmeter zu machen etwa eine Stunde Richtung Brandjoch. Die Abzweigung Richtung Brandjochkreuz wählen wir nicht, wir queren weiter, über ein Schneefeld, und noch bevor wir den Brandjochboden erreicht haben stößt Sprinter zu uns (womit seine konditionelle Überlegenheit wieder mal bewiesen wäre). Es wird jetzt auch langsam steiler und ich bin froh dass ich den Rucksack wieder abgeben kann. Vom Brandjochboden bis zum Brandjochkreuz ist es (bei dieser Variante) zwar nicht ausgesetzt aber ziemlich anstrengend. Netterweise haben wir genau in diesem Abschnitt volle Sonneneinstrahlung, sobald wir am Kreuz sind verschwindet die Sonne hinter Nebel- und Wolkenschwaden und taucht heute auch nicht mehr auf, somit ist es trotz der Südausrichtung ziemlich kalt.

Nun seilen wir an. Wir bilden eine Viererseilschaft und ich übernehme die Vorhut. Es geht erst über einen Grasgrat, dann kommen die ersten Felsen. In der ganzen Tour gibt es nur zwei etwas anspruchsvollere Stellen: einen teilweise etwas glatten Kamin und später einen Spreizschritt. Den Spreizschritt finde deutlich unangenehmer. Die Grattürme kurz vor dem Gipfel gehen wir direkt, was aber nur beding Sinn macht da wir oben dann wieder ein Stück hinunter müssen.

Am Gipfelkreuz ist es windig und kalt, der Nebel bringt uns leider auch um die tolle Aussicht.

 

Abstieg: es geht erst den leichten Klettersteig bergab, dann noch ein paar Minuten über felsiges Gelände und dann Richtung „Frau Hitt“. Als Viererseilschaft haben wir doch deutlich länger gebraucht als gedacht, die Chancen die letzte Talfahrt von der Seegrube zu erwischen stehen schlecht. Also Flucht nach vorne, direkt hinunter zur Höttinger Alm und von dort wieder zur Hungerburg. Ein Weg der sich zieht (besonders wenn man nach der Hälfte eingeregnet wird)!

 

Fazit: für meinen Geschmack ein bisschen wenig Kletterei wenn man bedenkt dass man die Ausrüstung doch ein paar Stunden hinauf- und hinunterschleppt. Trotz Bahn ist der Zustieg recht lang und ab der Hälfte auch anstrengend. Seilfrei war mit den Kindern keine Option, aber auch allein ist der Grat für mich gerade an der Grenze um zu Überlegen ob man das Seil weglässt. Geht man den Grat zum ersten Mal würde ich ein Seil jedenfalls empfehlen. Normalerweise geht man dann aber zumindest am laufenden Seil, was bei uns nur bedingt möglich war. Es stecken immer mal wieder Haken die ich aber, abgesehen von der Kaminpassage, übersehen habe. Man kann meist recht gut mit Schlingen absichern. Eine Unternehmung die eher eine Konditionsübung ist, Landschaftlich aber super (wenn man denn was sieht). 

 

Topo:  bergsteigen.com