„Via Catia“, Croce di Ceniga, Arco, 5 SL, 7

August 2020

 

Nach der „Via dell Arco“ hängen wir noch die „Catia“ dran. Man soll ja eigentlich aufhören wenn es am schönsten ist, mit dieser Einstellung bin ich aber allein.

Die „Catia“ startet ebenfalls mit einer Rampe. Die ist deutlich anspruchsvoller als in der „Via dell Arco“, und an der Ecke wird sie richtig unangenehm. Sprinter klettert die Stelle frei, ich hangle mich mehr panisch als souverän von Sicherung zu Sicherung. Wenn man in der ersten Länge schon fast gezwungenermaßen nullen muss ist für mich der Spaß an der Tour schon deutlich gedämpfter. Der Stand ist auch nicht sehr angenehm, und, was ich zum Glück noch nicht weiß, die schönsten Klettermeter sind hier auch schon vorbei.

Die zweite Länge beginnt mit einer ansteigenden Querung, die ich, vielleicht schon aus Trotz, sehr unangenehm finde. Oben, über den Block nach links, frage ich mich dann überhaupt was das hier werden soll. Rutschig und komisch zu klettern, alles andere als schöne Kletterei ist das hier.

Variante oder nicht Variante, das ist die Frage am nächsten Stand. Dass ich auf der Orginalroute bestehe hat zwei Gründe: sie ist eine Länge kürzer und etwas leichter bewertet.

Die dritte Länge beginnt und endet steil, sehr steil, und wird unterbrochen von einer Querung die halbwegs okay ist, jedoch ist das Aushängen für einen schwächeren Nachsteiger oft Knochenarbeit. Frei klettern ist für mich nicht mal ansatzweise möglich, wobei mir das schon vor der Tour fast klar war weil ich einfach kein 7er – Kletterer bin.

 

Endlich endlich am Stand nach einer wahrhaftigen Schinderei. Nun kommt eine plattige Rinne / Verschneidung, die wahrscheinlich einfacher zu klettern wäre, würden nicht lauter dornige Pflanzen exakt in der Kletterlinie wachsen. Da die letzte Länge anscheinend nicht so schön sein soll (was im Grunde eh gut passen würde) weichen wir jetzt auf die Variante aus, klettern also nach der Rampe nach links hinüber zum Stand der Super Catia.

 

Jetzt ist es nur mehr eine Länge bis zum rettenden Gipfel. Auch die ist schwer und steil. Zu schwer und zu steil für mich. Letzte Kraftreserven werden mobilisiert, dann, endlich: oben!

 

Abstieg: Diesmal vom Gipfel hinten hinunter Richtung Ceniga.

 

Fazit: Offensichtlich gibt es einen „Fluch der zweiten Touren“ am Croce di Ceniga, jedenfalls hat mir diese Tour überhaupt nicht gefallen! Ein Wechsel zwischen „queren“ und „steil“, gewürzt mit botanischen Elementen. Nur für den besseren Kletterer geeignet (obwohl mir für ebendiesen auch nettere Touren einfallen würden). Bei einer Wiederholung (die ich nicht vorhabe) würde ich die Variante „Super Catia“ vorziehen da man sich so die dornige Verschneidung spart.

 

Fazit Sprinter: die Stelle am Ende der ersten Länge ist nicht ohne! Aber eigentlich doch – ohne Sicht! Man muss die Griffe um die Ecke ertasten – um danach drauf zukommen, dass es dort noch bessere Griffe gegeben hätte. Tipp: möglichst schnell mit dem ersten „Etwas“ um die Ecke schwingen! Länge 2 ist anfangs noch gut – oben links raus ist „Gerampfe“. Länge 3 startet schön steil und geht dann weit nach rechts. Ein leichter, aber edler Quergang. Von diesem geht es gerade rauf. Am Anfang noch leicht überhängend – dann immer flacher werdend (Wand & Griffe) bis zum bitteren Ende, einem unbequemen Hängestand. Trotz einigen Verlängerungen und am Ende des Quergang Sicherungen nicht eingehängt – ist der Seilzug am Ende beträchtlich. Die kurze Länge 4 ist Mist und ziemlich verwachsen. Dafür ist die letzte Länge sehr schön und sogar richtig steil. Trotz der Kürze ist die Tour doch recht anstrengend. Die Variante links dürfte schöner (weil geputzter) sein und sieht von unten sehr steil (spricht doch auch für schön) aus.

 

 

Topo: bergsteigen.com

„Via dell´ Arco“, Croce di Ceniga, Arco, 5 SL, 6

August 2020

 

Zurück von der Schweiz Richtung Heimat, aber erst noch ein Abstecher nach Arco. Es ist heiß, aber die Touren am Croce di Ceniga sind kurz und oben weht auch meistens das berühmte Lüftchen (stimmt sogar manchmal).

 

Die Via dell´ Arco startet mit einer netten Rampe, die ich gleich mal vorsteige. Rampen und ich – eine Hassliebe! Können toll sein (wie hier) aber auch sehr unsympathisch. Diese Rampe ist ganz gut gesichert, allerdings sieht man die Schlingen teilweise erst recht spät (Ecken!) so dass ein kleines bisschen Mut nicht schlecht ist.

 

Es folgt eine schwerere steile Länge, die zwar viele, aber nicht besonders große Griffe hat und gegen Ende nach rechts quert. Ich steige nach und bin stolz dass ich die Expressen nur zum Aushängen berühre.

 

Eine leichte Länge mit einem leichten Überhang zu Beginn und anschließend eine etwas schwerere Länge mit mehreren kleinen, nicht sehr imposanten Überhängen später habe ich immer noch nicht geschummelt – cool!

Letzte Länge, mein Vorstieg: anfangs steil und blockig, dann leicht und querig, dann, ziemlich lange, unschwer nach oben.

 

Abstieg: über den Gipfel vorne hinunter, weil wir noch eine zweite Tour anhängen wollen

 

Fazit: eine der wirklich schönen Touren am Croce di Ceniga. Nie ganz leicht, aber immer so dass sie gerade noch gut zu klettern ist für jemanden mit meinem Niveau. Ich glaube, an einem ganz guten Tag und mit viel Motivation könnte ich die Tour auch komplett vorsteigen. Guter Fels, gute Absicherung und bequemerer Abstieg da die Tour quasi am Gipfelkreuz endet.

 

Fazit Sprinter: wieder eine wirklich schöne Grill-Tour mit genialer Linienführung! Sehr schön zu klettern. Lohnt!

 

Topo: bergsteigen.com

 

 


„Palma“, Croce di Ceniga, Arco, 4 SL, 6+

Juni 2020

Die „Palma“ ist als Draufgabe für die „Follia“ geplant. Meine Motivation ist mäßig; zum einen wegen der zunehmenden Hitze und meinen proportional dazu anschwellenden Füssen. Zum anderen wegen dem Abstieg, den ich nicht unbedingt nochmal gehen muss.

 

Trotzdem steigen wir ein, sind ja nur vier Längen und das schwerste kommt gleich am Anfang.

Steile Rampe, oben von Baumstumpf begrenzt. Schaut so schwer nicht aus, wie üblich eine optische Rampentäuschung, bis zum Baumstumpf sind es ein paar grauslige Meter.

Der Baumstupf ist zwar tot aber nicht unbelebt. Baumameisen (ich nenne sie mal so) wuseln über den rettenden Ast, leider kann ich darauf mangels Alternativen keine Rücksicht nehmen und lösche, weil der Baum erst als Griff und dann als Tritt herhalten muss, ein paar Ameisenleben aus. Aus Rache beissen sich ein paar Dutzend Ameisenkollegen an mir fest und zwar an Stellen die grade während einer Klettertour eher nicht zu erreichen sind...es dauert bis zur dritten Länge um auch die letzte abzuschütteln.

Nach dem Baumstumpf geht es etwas angenehmer weiter; die Rampe verbreitert sich und spuckt jetzt sogar ein paar Griffe und Tritte aus.

 

Die erste Länge hat mir eigentlich schon gereicht. Aber das Schwerste ist ja vorbei, kann nur besser werden. Länge zwei ist, was den Seilverlauf angeht, ein wildes hin und her. Erst rauf (griffiges Mini - Wändchen), dann rüber (kaum abgesicherte breite Rampe), dann rauf (steiles glattes Wändchen – die Schlüsselstelle), dann rüber (Quergang – leicht), dann wieder rauf (psychologische Schlüsselstelle – um die Ecke hat man plötzlich kurz eine Menge Luft unterm Hintern) und dann eine lange Rampe rüber. Die Rampe wird zwar immer leichter, ist dann aber über einige Meter (10? 15?) ungesichert. Ein Friend schadet hier nicht.

Mit etwas Distanz betrachtet war die Länge ok.... wenn auch weit weg von genüsslicher Kletterei.

Puh... zwei von vier Längen nicht so toll.... aber von hier abseilen macht kaum Sinn und ist mit Einfachseil auch nicht möglich. Also Augen zu und durch.

Die dritte Länge hat dann nach den ersten botanischen Metern noch mal eine schwerere Stelle; dann geht’s recht gemütlich nach oben. Ja, nach oben, auch das gibt’s in dieser Tour anscheinend.

Letzte Länge. Wir sind beide froh, richtig Bock zu klettern hat keiner mehr. Die ersten Meter nochmal etwas schwerer, eine Platte mit Löchern. Dann sind wir am Grat und die letzten Meter sind fast schon Gehgelände.

 

 

Abstieg: während ich die letzten Meter nachsteige entdecke ich rechts ein kleines Grasplateau. Ein paar Meter unterm Stand, im Bereich der roten Punkte die offensichtlich den Wanderweg über den Grat markieren. Vom Plateau scheint ein Steig abzugehen, und in unserem Unwillen noch mal Richtung Gipfel zu gehen wagen wir den Abstieg über den Steig. Schon nach wenigen Metern wird klar dass wir richtig sind: Steinmänner und Markierungen. Der Steig führt unschwierig durch das steilere Gelände und ist gut zu finden, nur weiter unten verliert er sich gelegentlich. Er geleitet uns bis zu einer kleinen Schotterreisse , noch ein paar Meter und man ist auf dem Zustiegsweg, ein paar Minuten später ist man wieder beim Ausgangspunkt.

 

Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Rein höhentechnisch gibt dieser Teil der Wand eigentlich nicht mehr als eine lange Länge her, die vielen Querungen und Rampen machen dann eben diese vier Längen draus – muss man mögen. Die erste Länge ist ungut, die zweite psychisch etwas mühsam. Verglichen mit der „Follia“ und der „Crucis“ schwerer und bei weitem nicht so schön. Hat mir nicht gefallen.

 

Fazit-Sprinter: Die erste Länge ist noch O.K., dann wird es leider nicht gerade besser. Die zweite Länge ist für diese Linienführung viel zu lang (am besten die erste Länge noch über den Stand raus bis zum Baum oben verlängern). Die Absicherung am Anfang der Rampe ist auch eher mager (mittleren Friend mitnehmen) und der Fels nicht grundsolide.

Die dritte Länge so lala – Anfangs über die Gemüserampe rüber – in gutem Fels nach oben – um ein Eck und immer leichter werdend bis ins flache Gelände rauf. Stand wahlweise vorne mit Blick auf den Nachsteiger oder am Schlusswändchen.

Die letzte Länge geht noch 10 Meter in super Fels rauf – dann legt sich die Wand zurück und geht in Gehgelände über. Vor dem letzten Stand (Sanduhr) am besten bei den roten Punkten rechts ums Eck raus – zum Beginn des Abstieg-Wegeles.

Dürfte die schlechteste Tour der ganzen Wand sein – die uns schon bekannten sind auf jeden Fall wesentlich schöner und lohnender.

 

Topo: bergsteigen.com

 


Follia d´ Estate, Croce di Ceniga, Arco, 6 SL, 6+

Juni 2020

 

Zweiter Tag, dritte Tour.

Der Zustieg zur "Follia" ist bekannt – wie der zur "Crucis", nur ein paar Meter darunter.

Wir haben kein Topo, dürfen aber einen Blick in das Topo eines anderen Kletterers werfen.

Die erste Länge ist deutlich leichter wie die der "Crucis", nur am Ende kommt ein kleines steiles Wändchen zum Stand. Die folgende Querung ist nichts zum Fürchten – Griffe und Tritte zur Genüge! Wieder ein kurzes steileres Wandstück, etwas glatter diesmal.

In der dritten Länge geht es ganz leicht schräg nach oben, manchmal etwas abdrängend, aber ebenfalls toll zu klettern.

Toll geht es auch in der vierten Länge weiter. Wir nähern uns der „Hauptwand“, erst schräg hinüber (leicht, Sprinter baut allerdings einen extra – Schwierigkeitsgrad ein und klettert vom Stand weg quer. Ich nicht – den ersten Bolt sollte man von unten einhängen können und nicht von der Seite).

 

In der dunklen Wand löst sich alles wunderbar auf – im ersten Moment schwer, im zweiten Moment dann meistens leicht. Das „Herzstück“ der Tour ist die fünfte Länge. Erst kurz schrofig, dann immer steiler werdend, aber bestens abgesichert und nie grifflos. Auch der kleine Überhang ist gar nicht so schwer.

Leider dann schon die letzte Länge, die nur ganz zum Schluß schwieriger ist.

 

Abstieg: wir wollen nicht ganz zum Gipfel und versuchen Richtung Weg zu queren. Zwar gibt es hier immer wieder mal blaue Markierungen die aber mitten durchs Gestrüpp führen. Im Zweifelsfall würde ich dann doch lieber zum Gipfel gehen. Dann den netten Wanderweg zurück Richtung Ceniga.

 

Fazit: Schöne Tour, bestens abgesichert und mit meist tollem Fels (vor allem im oberen Teil). Die Tour ist insgesamt etwas leichter als die „Crucis“ und bewegt sich gefühlsmäßig ziemlich konstant im oberen 5. '/ unteren 6. Grad. Wir haben (bis auf eine Bandschlinge zu Beginn der 5.Länge) nicht zusätzlich abgesichert. Toll zu klettern!

 

Fazit Sprinter: die letzten Meter der ersten Seillänge über den Wulst dürften (wie in den ital. Topos) in Richtung 6b gehen und sind die mit Abstand schwersten der ganzen Tour. Zur Not aber auch A0 möglich. Der Fels dieser Tour ist wunderbar rau und fest und super zu klettern. In dieser Art (Absicherung) für mich die bisher beste Tour um Arco. Abstieg besser nach rechts zum Ende der rechtesten Tour (… siehe den nächsten Eintrag).

 

Super lohnend! Unbedingt mal klettern!

 

 

Topo: wir hatten keines, vermutlich zu finden im neuen „Arco Plaisir“ von Florian Kluckner


„Via Crucis“, Croce di Ceniga, Arco, 6 SL, 7

Jänner 2020

 

Am Vortag Adonis und Linda und mich plagt arger Muskelkater. Traurig, wie schnell Kondition und Kletterkönnen flöten gehen, aber immerhin komme ich dadurch in den Genuß dieser wirklich empfehlenswerten Tour. Sprinter hat nämlich ein Einsehen, die Coste dell` Anglone ist vorerst gestrichen.

 

Oberhalb des Parete San Paolo befindet sich dieser Felsriegel, das „Kreuz von Ceniga“, und wir rätseln wann wir denn wohl die optimale Sonneneinstrahlung haben, immerhin ist erst Jänner und jeder Sonnenstrahl bedeutet ein paar Grade mehr. Wir starten schließlich um 9 vom Parkplatz beim Eremo was sich als gute Schätzung erweist, um halb zehn sind wir beim Einstieg, ziemlich gleichzeitig mit der Sonne.

 

Wir sind allein, was wohl mehrere Gründe hat, unter anderem wahrscheinlich den, dass der Zustieg halt doch dreimal so lang ist wie zu den San Paolo – Touren. Aber der dreißigminütige Spaziergang war für uns genau richtig zum Aufwärmen und als Minitraining für sommerliche „richtige“ Alpintouren.

 

Der Fels schaut richtig gut aus, dass die Tour mit einer 6 startet merkt man dann erst nach dem einsteigen. Steil, teilweise etwas abschüssiger Fels, aber griffig und gut gesichert. Ziemlich cool eigentlich!

Wir probieren Wechselführung und es funktioniert, ich steige die zweite Länge vor die allerdings auch deutlich leichter ist.

Länge drei – Schlüsselseillänge. Vom Stand aus schaut sie harmlos aus, außerdem reiht sich eine Sicherung an die andere. Sprinter ist etwas enttäuscht, fast zu einfach für ihn, ich muss im Nachstieg trotzdem ein bisschen schummeln.

Es folgt eine Querung über eine Rampe. Hier dürften sich wohl die Geister scheiden. Rampenerprobt wie ich bin (Due Laghi sei Dank!) ist die Länge für mich kein Problem, wer Rampen nicht kennt hat vielleicht den einen oder anderen spannenden Moment. Jetzt ist Sprinter wieder an der Reihe, so richtig ausgelastet ist er aber auch in dieser Länge nicht. Zu meiner Freude, denn ich bewege mich hier dementsprechend in meiner Komfortzone. Nur ein paar etwas schwierigere Züge, das wars.

Die Ausstiegslänge ist wieder meine, erst eine leichte Querung, dann in die Verschneidung die nur ganz unten einen Hauch schwerer ist.

 

Abstieg: Vom letzten Stand dem Steig Richtung Kreuz folgen, dann dem Steig entlang bis nach unten. Man kommt hier auf noch einen „Gipfel“, der Abstieg entpuppt sich als nette Wanderung die bei etwas milderen Temperaturen sicher noch eine Spur netter gewesen wäre. Weil Sprinter noch überhaupt nicht ausgelastet ist machen wir auf halber Höhe einen Zwischenstopp im Klettergarten wo es einige schwerere Routen gibt. So kommt letzten Endes doch noch jeder auf seine Kosten.

 

Fazit: Alpinschneckenempfehlung für motivierte, nicht ganz ungeübte Plaisierkletterer. Unten braucht es etwas Kraft (oder Technik?), die Schlüsselseillänge könnte man großteils technisch klettern. Im Jänner ist man, wenn man um halb zehn einsteigt, meist in der Sonne, durch die Ausrichtung (etwas schräg) ist es aber trotzdem frisch und teilweise windig. Feber oder März wäre wahrscheinlich besser. Der Fels ist durchwegs gut und noch ziemlich rau, mit dem Minizustieg und der Abstiegswanderung ergibt sich eine lohnende Halbtagesunternehmung die gegebenenfalls mit einem Besuch im Klettergarten ergänzt werden kann.

 

Fazit Sprinter: die erste Länge startet nicht nur in einem Klettergarten, sie ist auch so gesichert und klettert sich so. Die ersten Meter noch etwas glatter und seitwärtsgeschichtet - dann aber nur mehr Henkel und schön steil. Cool zu klettern und am Ende noch ein bequemer Stand in der Sonne. Herz, was willst du mehr? Länge zwei ist eine angenehm griffige Platte. In der angeblichen Schlüssellänge dann schön versinterter Fels und Sicherungen ohne Ende zu einem unbequemen Stand. Nach einer Anfangs noch etwas bröseligen Rampenlänge kommt die gefühlte Schlüssellänge: Länge 5 startet mit glattem und griffarmen Fels und hat bis zum 2. Bolt die gefühlt schwersten Meter der gesamten Tour. Danach gehts noch ein wenig steil ums Eck und über eine Platte ins flache Gelände zum wieder bequemen Stand links raus. Hier quert die neue Grill Tour und geht nach rechts über eine flache Platte nach oben. Rechts vom steilen Pfeiler zieht dann die letzte Länge zum Ende. Die Tour ist perfekt für fast gleich starke Seilschaften. Es wechselt ständig zwischen leicht und ganz leicht ab. Absicherung: 5 von 3 Sternen! :-)

 

Topo: bergsteigen.com